Cast

E88

Ensemble 88 ist ein Kammermusikensemble für zeitgenössische Musik mit Sitz in Maastricht. Es setzt sich aus Musikern der Euregio Maas-Rhein zusammen. Seine Aufgabe besteht einerseits darin, die heutige Musik dem Publikum näher zu bringen und andererseits durch Kompositionsaufträge die neue Musik zu fördern. So wurden hunderte Werke für das Ensemble komponiert und von diesem in enger Zusammenarbeit mit den Komponisten uraufgeführt. Damit spielt es eine wichtige Rolle in der Entwicklung zeitgenössischer Musik in der Euregio. Künstlerischer Leiter des Ensembles ist der Eupener Musiker Paul Pankert. Es wird finanziell unterstützt durch die Provinz Niederländisch-Limburg.

 

CKO

Das Christian Klinkenberg Orchestra wurde im Juli 2002 gegründet. Während das Repertoire in der Anfangszeit hauptsächlich aus Funk und Soul Stücken bestand, verschob sich der Fokus mit den Jahren mehr und mehr auf ausdruckskräftige Eigenkompositionen mit teils experimentellem Charakter. Im April 2015 erzielte das Orchester bei der Einstufung der DG in der Höchststufe ein erfreuliches Resultat von 90,4%. Auch international erhielt das Orchester mit der zuletzt veröffentlichten CD „Geo²“ beste Kritiken. So las man im Frühjahr 2016 in der französischen Presse: „…ce monsieur fait montre de ses connaissance et maîtrise en produisant une musique d’une grande cohérence, enlevée et riche…“ (Citizenjazz), in Flandern: „…dank aan de composities van leider en pianist Klinkenberg, die echt wel slim in elkaar zitten.“ (Jazzmozaiek), oder in Deutschland: „…Was soll man mehr sagen: diese Aufnahme ist zum unbedingt hörenswerten Ohrenschmaus gediehen, sowohl in musikalischer als auch in tontechnischer Hinsicht.“ (Jazzpodium)

 

Sänger

 

Die Sänger (In der Reihenfolge ihres Auftritts)

Die Französin Estelle Lefort besuchte nach einem Literatur- und Theaterstudium das Conservatoire National de Paris die Klasse von Glenn Chambers und erhielt 2012 ihr Masterdiplom. Ein kleiner Auszug der Produktionen, bei denen sie in den letzten Jahren mitgewirkt hat: Die Oper „Der Sonne entgegen“ von L. Ronchetti (Sophiensäle Berlin), „L’Enfant et les Sortilèges“ von M. Ravel (Dominicains de Haute-Alsace), Hardbeat (L. Muir, Hans Eisler Preis, Berlin), „Der Gefaltete Blick“ (C. Bauckholt, Crescendo Festspiel Berlin), „Un Baiser à la Porte“ von J. Lecoq und „Un Mari à la Porte“ von  J. Offenbach (Théâtre de la Licorne Cannes/Opéra des Landes), „Les Dialogues des Carmélites“  von F. Poulenc (UDK Berlin, D.E. Fresis) und „Echo et Narcisse“ von Gluck (Cité de la Musique, Dir. Julien Chauvin).

 

Der gebürtige Luxemburger Jean Bermes studierte Gesang und Dirigieren an der Universität Mozarteum in Salzburg, am Konservatorium van Amsterdam und vervollständigte sein Studium am flämischen Opernstudio In Gent.

Als Sänger arbeitete er an diversen Bühnen u.a. der Flämischen Oper in Antwerpen und Gent, dem Théâtre national und dem Grand Théâtre in Luxemburg, der Kammeroper München, den Ruhrfestspielen Recklinghausen, dem Stadttheater Langenthal, dem Stadttheater Konstanz, den Festspielhäusern Schwetzingen und Salzburg und der Opéra de Bordeaux.  Sein Repertoire umfasst klassische Fachpartien sowie viele Stücke zeitgenössischer Komponisten.

Seine besondere Leidenschaft gilt dem Musiktheater für junges und jüngstes Publikum und Musikvermittlungsprojekten. In diesem Bereich arbeitete er am Theater de Spiegel Antwerpen, Comedia Köln, Traffik Theater, mit dem Philharmonischen Orchester Luxemburg, dem Wuppertaler Sinfonieorchester und der saarländischen Rundfunkphilharmonie.

 

Der aus Lamezia Terme in Italien gebürtige Giancarlo Paola hat das Konservatorium G. B. Martini in Bologna besucht und erfolgreich mit dem Gesangsdiplom abgeschlossen.

Als Opernsolist hat er bereits folgende Rollen gesungen: Giannetto in La gazza ladra von G. Rossini am Teatro Antoniano in Bologna, Ferrando in Così fan tutte von W. A. Mozart am Teatro Sociale in Pinerolo (Turin), Tamino in Die Zauberflöte von W. A. Mozart und Don Ramiro in Aschenputtel von G. Rossini an der Kammeroper Köln.

 

Irmke von Schlichting ist Stipendiatin der Richard-Wagner-Festspiele, sowie Preisträgerin der Schwetzinger Festspiele und Stipendiatin des Festivals Junger Künstler Bayreuth.

Als Preisträgerin des Internationalen Mozart Wettbewerbs Hagen, hat sie nicht erst seit ihrem Besuch des Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz eine Affinität zur Musik Mozarts, die sie auf der renommierten Hochschule für Musik und Tanz, Köln in Opern wie “La Finta Giardiniera” und “Die Zauberflöte”, vertiefen konnte.

Als vielseitige Künstlerin umfasst ihr Konzertrepertoire schon in jungen Jahren internationale Uraufführungen von namhaften Komponisten wie Ignacio Olivarec, Thorsten W. Hansen und Wolfgang Rihm.

 

 

 

Malereien

 

Der aus Raeren stammende Maler Mark Kirschvink ist seit 1988 als Künstler tätig.  Er lebt in Troisdorf bei Köln und hat bereits im Kunsthaus Rhenania in Köln, beim Welterbe Zollverein in Essen und im Belgischen Haus in Köln ausgestellt.

Die Zusammenarbeit mit Christian Klinkenberg wird in dieser Oper fortgesetzt. In dem 2015 begonnenen Projekt „Partitur“ wurden Kirschvinks Bildkompositionen zu Musik.

Für „Das Kreuz der Verlobten“ wurde das System der grafischen Notation weiterentwickelt. Elemente aus den Werken Kirschvinks wurden extrahiert und mit gezielter musikalischer Wirkung rekonstruiert. Erfrischend neue Bild- und Klangkonstrukte entstehen: Eine interdisziplinäre, künstlerisch lebendige Begegnung.